Archive für Kategorie: Netzfundstücke

Bereits in der frühen Antike wussten ihn die Assyrer zu schätzen: Den Korken, Stoppel (Österreich) oder Zapfen (Schweiz). Damals noch zum, mehr oder minder, gelingenden Verschliessen von Amphoren genutzt, entwickelte sich der Korken ab Mitte des 17. Jahrhunderts zum dominierenden Verschluss für Weinflaschen. Eine dominierende Stellung, die trotz Korkschmeckerproblematik und alternativen Verschlüssen beibehalten werden konnte. Heute verstöpselt Kork weltweit noch immer 70 % aller Weinflaschen.

Nachdem der Korken sein Produktionsland (in den meisten Fällen Portugal) verlassen, eine Weinflasche verschlossen hat und anschliessend wieder “gezogen” wurde stellt sich die Frage: Wohin mit dem Kork? In den meisten Fällen landet er wohl im Müll.

Dass es auch anders geht, zeigen nicht nur  technische Recycling-Methoden für Flaschenkorken, sondern auch Designer. Gabriel Wiese beispielsweise fertigt aus gebrauchten Korken imposante Möbel, Plastiken und Installationen konnte ich bei lilligreen.de lesen.

korken zum sitzen

Kork-Möbel des Designers Gabriel Wiese (Bilder: lilligreen.de)

korken zum stempeln

“Berliner Bär” Bild: swwsw

Eine andere schöne Idee hatten die beiden Designerinnen Nicole Bednarzyk und Sylke Rademacher von schœner.wærs.wenns.schœner.wær.

Ihr Stempel “Berliner Bär” wird aus Naturkautschuk und gebrauchten Korken von Delinat-Kunden hergestellt.

Die Hardcore-Variante liefert der New Yorker Weinhändler Frankly Wines. Erinnerungen an ca. 15.000 Weine zieren dessen Laden. Eine ganze KorkWAND. 30 Std. und Unmengen an Holzleim brauchte es hierfür. Stellt sich die Frage, wer hat das alles getrunken? Während manchem Leser vielleicht schon das Wasser im Munde zusammen läuft, oder der Angstschweiss auf der Stirn steht, kann ich beruhigen. Der Grossteil der Korken wurde vernünftigerweise bei ebay (!?) ersteigert.

Zu guter Letzt noch ein Link mit weiteren DIY-Korkideen.

Konspirative Küchenkonzerte” finden seit geraumer Zeit in einer Hamburg-Wilhelmsburger Fabrik-Wohnung statt. Gemäss dem Motto “Heisser Scheiss, live serviert!” präsentiert Gastgeber Marco Antonio Reyes Loredo ein mal im Monat Leckerbissen aus Küche und Populärkultur. Jeden 1. Samstag des Monats zu bewundern im Hamburger Fernsehen Tide TV. Allen Nicht-Hamburgern sei die KKK-Website ans Herz gelegt. Dort finden sich alle bisherigen Sendungen als Stream.

Sabrieren nennt man das Entfernen des Champagner-Korkens mit einem Säbel. Ein nicht ungefährliches Unterfangen, wie diese Videos hier zeigen.

ruedi widmer via: palace.sg

Abhilfe: YFMch, gut essen!

Sadat X Pt. 2

Neue Messskala “Fucked-Up-Factor” ;-)

NZZ Food-Trends ’10

Die NZZ berichtet aktuell von den Food-Trends des Jahres 2010. Und diese lauten in Kürze: Think global, cook local; Bioprodukte aus der Region; Männer am Herd; Frauen in der Backstube; Drink Pink; Leicht und beschwingt; Weg von überteuertem Wein; Aufstrebendes Argentinien

Top Of The Blogs

Bildquelle: blogpartei.de

Wie der Weingeek in Punkten, denkt der Popkulturgeek in Top-Listen. Deshalb passend zum Jahresabschluss die Top 10 Alben 2009, gewählt von blogpartei und white tapes. Die Übersicht und jeweils einen legalen Downlaod gibt es bei roteraupe.de.

Sollte ich dieses Jahr eine Liste erstellen, wären sicherlich Grizzly Bear – Veckatemist, The XX – XX, Bibio – Abivalence Avenue und The Thermals – Now We Can See dabei. Die schönsten Shows für mich persönlich waren: John K. Samson, Zürich; Ja, Panik, St. Gallen; The Aggrolites, Open Air St. Gallen.

Und als Ergänzung die Top-50 des Hipstermonsters Pitchfork.


Quelle: johner wein welten

Sadat X, dem ein oder anderen bekannt von Brand Nubian ist Weinkenner der besonderen Art. “If you know what i mean”?! Und wo lebt ein anständiger Rapper? Brooklyn, genau! Vielleicht gibt es bald ein Feature mit Daniel Sobolevskiy. Würde ich persönlich mir wünschen :-) peace out!

via @MatthiasM // originalverkort.de


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