Mehrmals berichtete ich schon über die Bio-Weinschorle „Acht Grad“ „trocken“. Nun hatte ich endlich Gelegenheit, das Produkt flüssig, in Natura, zu testen. Patrick Braun, einer der Geschäftsführer von „Acht Grad“ erhörte offenbar meine Rufe über das www und stellte mir drei Flaschen der Schorle zum Praxistest zur Verfügung.

Die Flasche wirkt modern und das von mir zuvor bemängelte Grün des Etiketts deutlich weniger „giftig“ als auf der Website. Schön, speziell für die Club-Situation, finde ich den abschraubbaren Kronkorken. Ein Dreh, das Getränk ist geöffnet und wir sind gespannt, wie „Acht Grad“ schmeckt. Der erste Schluck ist erfrischend und leicht. Die Aromen erinnern an reife Äpfel, etwas kandierten Apfel und feine Zitrusnoten. Der Wein, hier Chardonnay, könnte aus meiner Sicht noch etwas mehr Säure vertragen um dem Getränk noch mehr Frische zu verleihen. Der zugesetzte Bio-Zucker wirkt nicht aufgesetzt oder „pappig“, sondern fügt sich gut in das Gesamtbild ein. Im Club wird es letztendlich nicht auf Kleinigkeiten ankommen, weshalb ich mir vorstellen kann, dass „Acht Grad“ gut bei der Kundschaft ankommt. Aus meiner Sicht ein gelungenes Produkt, wobei man künftig vielleicht noch andere Rebsorten ausprobieren könnte. Ich bin gespannt, wie die Clubgänger darauf reagieren und wie erfolgreich „Acht Grad“ sein wird.