Eine junge Dänische Mutter, die verzweifelt nach dem Vater ihres Kleinkindes sucht und per YouTube-Video um Unterstützung bittet. One-Night-Stand, Alkohol im Spiel, Amnesie, Erzeuger des kleinen „August“ völlig unbekannt, „tragisch“. Hier ist Aufmerksamkeit gesichert und der virale Faktor besonders hoch dachten sich die offizielle Dänische Tourismuszentrale “Visit Denmark” und die Werbeagentur Grey bei der Erstellung eines Viral-Clips. Damit hatten sie auch recht, doch welche Folgen ein Video in dieser Form haben kann wurde wohl erst zu spät bemerkt.

Das Video im Stile eines Homeclips klärt nicht darüber auf wer tatsächlich dahinter steckt und lässt den Zuschauer im Glauben hier handle es sich um ein wirkliches Schicksal. Dies rief viele „Helfer“ auf den Plan die sich in gutem Glauben bei der  jungen Mutter meldeten. Andere produzierten Video-Antworten und Spoofs.

Als bekannt wurde, dass es sich bei dem Video um einen Fake handelt waren die Folgen unangenehmer als erwünscht und die Tourismuszentrale nahm das Video aus dem Netz und veröffentlichte eine offizielle Entschuldiung.

Grey wollte in diesem Viral offen lassen, ob die Geschichte nun wahr ist oder nicht. Der Zuschauer sollte selbst entscheiden. Leider war die Botschaft zu eindeutig😉